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Frau mit Messerstichen getötet: Ehemann unter Mordverdacht

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Polizei
Ein Streifenwagen der Polizei steht mit Blaulicht an einem Einsatzort. © Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

Wegen des Verdachts des Mordes an seiner Ehefrau im mittelhessischen Stadtallendorf ist ein 34-Jähriger in Untersuchungshaft gekommen. Der Mann soll der 28-Jährigen in der Nacht zum Sonntag mit einem großen Küchenmesser 41 Stich- und Schnittwunden zugefügt haben, wie die Staatsanwaltschaft und Polizei am Montag in Marburg mitteilten. Die Ermittler gehen laut ihren bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass die von der Frau ausgegangene Trennung Motiv für die Tat war.

Stadtallendorf/Marburg - Kurz vor der brutalen Attacke soll das seit Anfang des Jahres in Trennung lebende Paar in einer Bar aufeinander getroffen sein. Der Verdächtige habe die 28-Jährige aufgefordert, mit ihm das Lokal zu verlassen, um zu reden. Das lehnte die Frau ab. Der 34-Jährige soll dann die Bar verlassen und der 28-Jährigen vor deren Wohnung aufgelauert haben. Als die Frau nach Hause kam und im Begriff war, die Haustür zu öffnen, trat der Verdächtige von hinten an sie heran, wie die Ermittler weiter mitteilten. Als die Frau sich umdrehte, habe er mit dem Küchenmesser auf sie eingestochen.

Das Opfer erlitt am gesamten Körper Wunden, auch innere Organe wurden verletzt. „Diese Verletzungen waren mit dem einhergehenden massiven Blutverlust todesursächlich“, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft. Nach der Attacke hatte sich der Verdächtige bei der Polizei gestellt. Der Mann hat nach Angaben eines Sprechers der Staatsanwaltschaft die aserbaidschanische Staatsangehörigkeit, die Frau war Deutsche.

Die Ermittlungen zum Tatablauf und zu den Hintergründen dauern an. Die Beamten bitten Zeugen, sich zu melden. dpa

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