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Frau soll nach Angriff in psychiatrische Einrichtung

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Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht am Straßenrand. © Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Nach einem Angriff auf eine Passantin im Frankfurter Hauptbahnhof soll eine 48 Jahre alte Frau dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden. Die Frau habe sich einer gefährlichen Körperverletzung schuldig gemacht, sei aber aufgrund einer psychischen Störung rechtlich nicht regulär zur Verantwortung zu ziehen, sagte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen am Freitag zur Begründung.

Frankfurt/Main - Das Landgericht Frankfurt soll im November über den Fall entscheiden.

Die Tat hatte sich im März auf dem Querbahnsteig ereignet. Ohne Vorwarnung hatte die Beschuldigte den Ermittlungen zufolge der Passantin mit der Plastikgabel mehrfach in den Hinterkopf gestochen und damit drei tiefe Platzwunden verursacht. Dazu erlitt das Opfer auch noch ein Schleudertrauma. Nach ihrer Festnahme sprach die Frau von „Umweltbedrohungen“, die sie zu der Tat veranlasst hätten. Das Opfer soll noch heute an psychischen Folgen der Tat leiden. Die Staatsanwaltschaft geht von einer Allgemeingefährlichkeit der Angreiferin aus. dpa

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