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Freiburg-Match: Frankfurt sieht sich nicht als Bayern-Jäger

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Oliver Glasner
Eintracht Frankfurts Cheftrainer Oliver Glasner. © Arne Dedert/dpa

Beim SC Freiburg will Eintracht Frankfurt seine Hinrunde mit einem Sieg krönen. Vom Freiburger Debakel zuletzt in Wolfsburg wollen sich die Hessen aber nicht blenden lassen.

Frankfurt/Main - Eintracht Frankfurt als Bayern-Jäger? Darüber musste selbst Coach Oliver Glasner ein wenig schmunzeln und konnte sich einen Scherz nicht verkneifen. „Ich habe das gelesen. Danach habe ich gleich unseren Jäger Martin Hinteregger angerufen und gefragt, was man tun muss, um die Jagd erfolgreich abzuschließen. Er hat mir ein paar gute Tipps gegeben“, sagte der Österreicher am Dienstag auf der Pressekonferenz.

Der ehemalige Eintracht-Profi Hinteregger hatte zu Jahresbeginn gesagt, dass er nach den Auftritten der Frankfurter im Herbst noch mehr davon überzeugt sei, dass der nächste Meister, der nicht Bayern heiße, Eintracht Frankfurt sein werde.

Glasner zieht die volle Konzentration auf die Partie beim SC Freiburg am Mittwochabend (20.30 Uhr/Sky) vor. Als Richtung weisend sieht er das Spiel gegen den punktgleichen Tabellendritten nicht an. Man habe schließlich erst Januar. Aber natürlich wolle man die Hinrunde optimal abschließen. „Wir wollen unsere Punktzahl erhöhen, am liebsten mit drei Punkten und uns nicht mit 30 zufriedengeben. Dann können wir mit der Hinrunde zufrieden sein“, sagte der 48-Jährige.

In Freiburg erwartet er ein schweres Spiel - trotz oder gerade wegen der 0:6-Klatsche des Gegners zuletzt in Wolfsburg. „Es kommt eine sehr gute Mannschaft auf uns zu. Christian Streich wird sich durch das Ergebnis nicht verunsichern lasen und weiter seinen Weg gehen“, sagte Glasner.

Zudem erwartet er eine personell anders besetzten Gastgeber. „Wir sind auf alles vorbereitet und fahren mit einem guten Gefühl hin. Wir haben den Fokus im Training aber auf uns gelegt und analysiert, was wir besser machen können. Wichtig ist, dass wir kompakter stehen“, sagte Glasner.

Gegen Schalke ließ das sein Team vermissen, wodurch der Gegner immer wieder gefährlich in die Lücken hinter die einzelnen Ketten stoßen konnte. Entweder schob die Abwehr nicht rechtzeitig vor oder die Offensive nicht schnell genug zurück. „Wichtig ist, dass wir alles gemeinsam machen. Diese Synchronität war noch nicht gegeben“, sagte Glasner.

Personell muss er den Ausfall von Eric Dina Ebimbe verkraften, der nach seinem am Samstag erlittenen Syndesmosebandriss bereits operiert wurde. Für ihn könnte Aurelio Buta sein Startelfdebüt feiern. Allerdings wäre auch Ansgar Knauff ein Kandidat auf der rechten Außenbahn. Durch die Rückkehr von Tuta wäre auch eine Lösung mit Kristijan Jakic denkbar. „Ich habe ein paar Gedanken im Kopf, mich selbst aber noch nicht final entschieden“, sagte Glasner.

Ob die Eintracht wegen des längerfristigen Ausfalls von Dina Embimbe noch einmal auf dem Transfermarkt tätig wird, ist offen. „Schauen wir mal, was bis zum 31. Januar noch passiert“, sagte Glasner. dpa

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