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Freigang nach EM: „Nicht immer auf der Bank sitzen“

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Laura Freigang
Deutschlands Laura Freigang wird eingewechselt. © Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Nationalstürmerin Laura Freigang will mit Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg über ihre geringe Einsatzzeit bei der Fußball-Europameisterschaft im Juli in England sprechen. „Ich habe als ehrgeizige Spielerin zukünftig ja auch noch Ziele mit der Nationalmannschaft: Ich möchte nicht immer auf der Bank sitzen, sondern mehr spielen“, sagte die 24-Jährige von Eintracht Frankfurt im Interview bei zdf.

Frankfurt/Main - de (Mittwoch). „Nach dem Finale standen andere Dinge im Fokus, aber ich werde sicher mit der Trainerin noch ein Gespräch führen - wir pflegen ja eine offene Kommunikation.“

Freigang hatte nur wenige Minuten beim 3:0 in der Vorrunde gegen Finnland gespielt und war auch im Endspiel gegen England (1:2) nicht auf dem Platz, obwohl in Klara Bühl und Alexandra Popp zwei Angreiferinnen fehlten. „Ich kannte meine Rolle während des Turniers, deshalb hat mich das vielleicht nicht überrascht, aber natürlich hätte ich im Finale gerne gespielt und der Mannschaft direkt auf dem Platz geholfen“, sagte die 14-malige DFB-Auswahlspielerin (9 Tore).

Freigang war von Voss-Tecklenburg vor dem Turnier ausdrücklich dafür gelobt worden, dass sie als Joker immer gleich präsent sei und auch für Chancen sorge. Die Frankfurterin war bei der EM der Kabinen-DJ, ihre Rolle bei den Ersatzspielerinnen und auch ihre Anfeuerungen von der Bank hoben auch ihre Mitspielerinnen hervor. dpa

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