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Freispruch im Prozess um Brandstiftungsvorwürfe bestätigt

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Gerichtsakten
Ein Staatsanwalt steht vor einem Stapel Gerichtsakten. © Christian Charisius/dpa/Symbolbild

Im Prozess um Vorwürfe der Brandstiftung gegen ein früheres Mitglied der freiwilligen Feuerwehr in Neuberg im Main-Kinzig-Kreis hat das Landgericht Hanau den Freispruch gegen den Angeklagten bestätigt. Aus den Indizien hätten sich nach Überzeugung der Kammer keine ausreichend objektiven Anhaltspunkte dafür ergeben, dass der Angeklagte tatsächlich Feuer gelegt habe, sagte eine Gerichtssprecherin am Montag.

Hanau - Somit sei eine Verurteilung nicht in Betracht gekommen.

Dem 2001 geborenen Mann war vorgeworfen worden, im Frühjahr 2020 in Neuberg als Heranwachsender drei vollendete sowie eine versuchte Brandstiftung begangen zu haben. Er war zuvor bereits vom Amtsgericht Hanau freigesprochen worden. Nachdem die Staatsanwaltschaft Berufung dagegen eingelegt hatte, war das Verfahren in die nächste Instanz gegangen. Im Laufe des Prozesses vor dem Landgericht Hanau wurden nach Angaben der Gerichtssprecherin mehr als 20 Zeugen gehört. Keiner von ihnen habe jedoch die Tat beobachtet, so dass die Kammer die Indizien habe abwägen müssen. dpa

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