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Fresenius Medical Care schließt Fusion im US-Geschäft ab

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Fresenius Medical Care
Das Firmenlogo ist am Firmensitz von Fresenius in Bad Homburg. © picture alliance / dpa/Archivbild

Der Dialysekonzern Fresenius Medical Care (FMC) hat die Fusion einer Tochtergesellschaft mit zwei Partnern in den USA abgeschlossen. Der im März angekündigte Deal zum Ausbau des Geschäftsmodells rund um die Versorgung von Nierenkranken habe die Genehmigung der Behörden in den USA erhalten, teilte der Dax-Konzern am Mittwoch in Bad Homburg mit. Einen wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis durch mögliche Buchgewinne erwartet FMC nicht.

Bad Homburg - Der Konzern hatte im März angekündigt, dass die nordamerikanische Tochtergesellschaft Fresenius Health Partners mit dem Nierenärzte-Netzwerk InterWell Health und Cricket Health, einem US-Anbieter von Nierentherapien mit 1700 Nierenärzten und seiner Plattform für Patientendaten zusammengehen soll.

FMC wird im Zuge dessen Mehrheitseigentümer an dem neuen Unternehmen, das mit 2,4 Milliarden US-Dollar bewertet werde, hieß es damals. Die Firma soll unter der Marke InterWell Health auftreten und bis 2025 mehr als 270.000 nierenkranke Menschen versorgen. Indem man in einem früheren Krankheitsstadium der Patienten ansetze, solle sich der potenzielle Markt für FMC erheblich vergrößern und Krankheiten vorgebeugt werden, hieß es.

FMC betreibt weltweit gut 4160 Dialysezentren für Nierenkranke und versorgt dort rund 346.000 Patienten. Bei Menschen mit Nierenversagen muss das Blut regelmäßig per Dialyse gereinigt werden. dpa

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