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Am Neujahrsmorgen liegen in Frankfurt Überreste der Silvesternacht auf der Straße.

Silvester

Friedlicher Jahreswechsel - trotzdem hatte die Polizei zu tun

In einer ersten Bilanz an Neujahr spricht die Polizei von einer ruhigen Silvesternacht in Hessen.

Mit Partys und Feuerwerk ist Hessen ins neue Jahr gestartet. In Frankfurt/Main wie auch in anderen Städten sei es überwiegend friedlich verlaufen, teilte die Polizei am Montag als erste Bilanz mit. „Das Sicherheitskonzept für Frankfurt ist aufgegangen”, sagte ein Sprecher der Polizei.

"Wir sind zufrieden mit dem Verlauf", sagte eine Sprecherin der Polizei. Insgesamt seien 31 Personen festgenommen worden oder in Gewahrsam gekommen. Vorgeworfen werde ihnen Diebstahl, Körperverletzung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Waffengesetz und Sprengstoffgesetz sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Polizei sprach von einer "silvestertypischen Nacht".

In Spitzenzeiten hätten rund 5000 Menschen im Sicherheitsbereich gefeiert. Zum Konzept hatten eine feuerwerksfreie Zone und Einlasskontrollen am Main gehört. Auf dem Römer in der Innenstadt seien zwischen 2000 und 3000 Menschen gewesen.

Landesweit setzten Feuerwerkskörper Balkone in Brand, Mülltonnen wurden angesteckt. "Es gab auch hier und da Ruhestörungen", sagte ein Sprecher der Polizei in Fulda. Im mittelhessischen Greifenstein sei ein Mann durch einen sogenannten Polenböller an der Hand schwer verletzt worden.

In Frankfurt habe es auch auffallend viele brennende Mülltonnen gegeben, die auch auf die Straße geworfen wurden. Beamte seien bei diesem Einsatz angegriffen worden, seien aber unverletzt geblieben. Zwei mutmaßliche Täter im Alter von 18 und 20 Jahren wurden wegen Brandstiftung vorläufig festgenommen. Polizisten und Rettungskräfte seien wie in den Jahren zuvor mit Feuerwerksraketen beschossen worden. Auch Autos seien wieder in Brand geraten.

(dpa)

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