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Fünf Männer wegen Angriffs gegen Manager vor Gericht

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Justitia
Eine Darstellung der Göttin Justitia. © Carsten Koall/dpa/Symbolbild

Wegen eines gewalttätigen Angriffs auf den Geschäftsführer eines Projektmanagement-Unternehmens müssen sich fünf Männer zwischen 26 und 34 Jahren vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Am ersten Verhandlungstag am Dienstag räumten die beiden Hauptangeklagten, zwei 26 und 34 Jahre alte Brüder, ein, den Manager im Juli 2021 in seinem Büro in der Frankfurter Innenstadt mit Fäusten geschlagen zu haben.

Frankfurt/Main - Die drei übrigen Angeklagten gaben an, dabei gewesen zu sein und nicht eingegriffen zu haben. Die Staatsanwaltschaft geht von besonders schwerer räuberischer Erpressung aus. (AZ 3270 Js 231358/21)

Über die genauen Hintergründe des Angriffs wurde am ersten Verhandlungstag nichts bekannt. Laut Anklage wollten die beiden Angreifer die Übertragung von Firmenanteilen erzwingen. Der Geschäftsführer sei insgesamt 50 bis 60 Mal geschlagen worden. Danach leistete er seine Unterschrift auf einem vorbereiteten Papier. Der Manager, der Ende dieser Woche im Zeugenstand vernommen werden soll, musste den Angaben zufolge operiert werden und leidet an den psychischen Folgen der Tat.

Die Strafkammer hat zunächst vier Verhandlungstage angesetzt und will den Prozess Mitte November abschließen. dpa

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