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Fünf Verletzte bei Brand in Frankfurter Mehrfamilienhaus

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Feuerwehrfahrzeug im Sonnenuntergang
Ein Feuerwehrfahrzeug steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf einer Straße. © Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

In einem Mehrfamilienhaus in Frankfurt bricht mitten in der Nacht ein Feuer aus. Die Feuerwehr geht vom Schlimmsten aus und rückt mit Spezialfahrzeugen und einem Großaufgebot an.

Frankfurt/Main - Bei einem Feuer in einem Frankfurter Mehrfamilienhaus sind in der Nacht zum Freitag fünf Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Der Brand riss die Bewohner gegen 2.30 Uhr aus dem Schlaf. Weil das Treppenhaus durch den Rauch unpassierbar war, flüchteten viele auf die Balkone. Die Feuerwehr rettete sie von dort aus nach eigenen Angaben mit Leitern und Fluchthauben. Der Rettungsdienst versorgte insgesamt 22 Menschen.

Ersten Angaben zufolge brach der Brand aus zunächst ungeklärter Ursache in einer Wohnung im Hochparterre des Hauses aus. Eine 23 Jahre alte Frau und ein 30 Jahre alter Mann wurden schwer verletzt. Sie hatten laut Polizei den 80 und 85 Jahre alten Bewohnern der brennenden Wohnung helfen wollen. Die beiden Rentner hatten sich jedoch bereits aus eigener Kraft vor den Flammen in Sicherheit gebracht. Die Räume wurden durch das Feuer völlig zerstört.

Weil die Feuerwehr zunächst von einem Großbrand mit vielen Verletzten ausging, rückte sie mit Spezialfahrzeugen an. Insgesamt waren mehr als 60 Feuerwehrleute und fast 20 Feuerwehrwagen im Einsatz. Zusätzlich kamen 15 Rettungsfahrzeuge zu dem Feuer im Stadtteil Sossenheim. Die Polizei bezifferte den Sachschaden mit rund 150.000 Euro. dpa

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