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Fünfeinhalb Jahre Haft für Straßenraub in Fußgängerzone

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Ein Justizbeamter steht in einem Gerichtssaal
Ein Justizbeamter steht in einem Gerichtssaal. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Wegen eines Straßenraubs in einer Frankfurter Fußgängerzone ist ein 23 Jahre alter Mann zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der Angeklagte wollte dem späteren Opfer nach Feststellungen des Landgerichts im September 2021 ursprünglich Haschisch verkaufen - das Geschäft kam aber wegen unterschiedlicher Preisvorstellungen nicht zustande. Stattdessen entriss er ihm die Geldbörse mit 730 Euro und flüchtete.

Frankfurt/Main - Der ihm nachsetzende Bestohlene wurde mit Schlägen und Pfefferspray misshandelt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Obwohl der Täter rasch nach der Tat festgenommen werden konnte, blieb die Beute verschwunden. Vor Gericht sprach der Angeklagte von einer „Verwechslung“. Aufgrund von Zeugenaussagen ging die Strafkammer allerdings von einer Schutzbehauptung aus und verurteilte ihn am Mittwoch wegen räuberischen Diebstahls. Wegen der großen Brutalität könne auch nicht von einem minderschweren Fall ausgegangen werden, hieß es. dpa

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