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Alkoholkontrollen auf Autobahnraststätte

Wieder betrunken unterwegs: Polizei nimmt Lkw-Fahrern an Rasthöfen Schlüssel ab

2,3 Promille hatte ein Lkw-Fahrer bei der Messung auf einem Rastplatz. Ihn und weitere Lkw-Fahrer kontrollierte die Polizei in einer großen Aktion am Sonntagabend.

Fulda - Mehreren angetrunkenen Lastwagenfahrern hat die Polizei in Hessen bei erneuten Kontrollen auf Autobahn-Rastplätzen eine Zeit lang die Schlüssel abgenommen. Einige Lkw-Fahrer seien am Sonntagabend alkoholisiert aufgefallen, teilte die Polizei am Montag mit. 

Der höchste gemessene Promillewert bei den Atemtests lag den Angaben zufolge bei 2,3. Die Weiterfahrt der angetrunkenen Fahrer sei verhindert worden, indem man ihnen die Schlüssel abgenommen habe, sagte ein Sprecher. Wie oft dies der Fall war, konnte er zunächst nicht sagen. Die Fahrer erhielten die Schlüssel zurück, wenn sie nüchtern sind, wie es weiter hieß.

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Laut Polizei handelte es sich um die dritte Alkoholkontrolle dieser Art in Hessen. 75 Polizisten seien beteiligt gewesen. Bei der ersten Kontrollaktion Ende Januar hatte die Polizei rund 1200 Lastwagenfahrer vor Ablauf des Sonntagsfahrverbotes kontrolliert. Von diesen hatten 190 getrunken, 79 von ihnen so viel, dass sie eine Zwangspause einlegen mussten.

Am Sonntag nach 22 Uhr, dem Beginn des betrieblichen Güterverkehrs, wurden Lastwagen auch aus dem fließenden Verkehr gezogen und kontrolliert. Dabei fiel den Angaben zufolge ein Fahrer auf, der unter Alkoholeinfluss am Steuer saß. Bei ihm wurde ein Bluttest angeordnet. Abgesehen von den Alkoholkontrollen stellte die Polizei in Hessen auch Verstöße gegen das Sonntagsfahrverbot, Fahren ohne Fahrerlaubnis und schlechte Sicherung der Ladung fest.

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