Der künftige Standort des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Vogelsbergkreis in Freiensteinau steht fest. (Symbolfoto)
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Der künftige Standort des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Vogelsbergkreis in Freiensteinau steht fest. (Symbolfoto)

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Ärzte-Mangel: Jeder zweite Hausarzt bis 2030 im Ruhestand - So will der Landkreis Fulda das Problem lösen

Die ärztliche Versorgung zu sichern, das ist im Landkreis Fulda ein Dauerthema. Jeder zweite Hausarzt im Landkreis geht bis 2030 in Ruhestand. Nachfolger zu finden, wird immer schwieriger.

Osthessen - Laut der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen* liegt die Versorgung im Bereich der Hausärzte im Kreis Fulda* bei 110 Prozent und der Altersdurchschnitt bei 54 Jahren. Jedoch täuscht der Versorgungsgrad, denn es wird der komplette Raum Fulda betrachtet – und nicht unterschieden zwischen Stadt Fulda und ländlichen Bereichen. In der Stadt konzentriert sich die Zahl der Hausärzte und am Land fehlen sie perspektivisch.

Der Landkreis hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, den Ärzte-Mangel zu bekämpfen und junge Mediziner in die Region zu locken*. Dafür hat das Landratsamt immer wieder Initiativen gestartet. Ganz aktuell: das Fulda-Stipendium, das vom Landkreis und drei hiesigen Krankenhäusern finanziert wird, um ärztlichen Nachwuchs für die Region zu gewinnen. Medizin-Studierende, die sich für eine mindestens dreijährige Tätigkeit als Arzt oder Ärztin im Landkreis entscheiden und einen Bezug zur Region haben, werden mit 500 Euro monatlich gefördert. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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