Große Teile Deutschlands wurden am Wochenende von Unwetter heimgesucht.
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Große Teile Deutschlands wurden am Wochenende von Unwetter heimgesucht.

Wassermassen über Osthessen

Meteorologe nennt Gründe für Starkregen in Fulda - Vergleichbares Phänomen vor 19 Jahren

Oliver Reuter hat das Unwetter über Osthessen am Samstag kommen sehen. „Wo es so richtig happig wird, war aber lange nicht vorherzusagen“, erklärt der Diplom-Meteorologe aus Arzell. Am stärksten traf es die Stadtregion Fulda. 

Fulda. Alle Zutaten für ein Drei-Sterne-Gewitter waren vorhanden, sagt Meteorologe Oliver Reuter aus Arzell zu dem Starkregen, der am Wochenende den Kreis Fulda* heimsuchte. Die hohen Temperaturen der vorherigen Tage, die extrem feuchten Luftmassen. Und dann die Tiefdruckrinne, in der die Luft zusammenströmt. „Dadurch kommt es zu einer erzwungenen Hebung“, formuliert der Fachmann, was der Laie als Gewitter kennt, das auf die Schwüle folgt.

Dass es dabei ungewöhnlich heftig regnen würde, war ihm anhand der Daten, die er zuvor gesammelt hatte, also klar. Nur wo die Wassermassen herunterkommen würden, blieb am Samstag lange die heikle Frage. Bis 17.45 Uhr. „Da zeigte es sich, dass sich der Intensitätshöhepunkt genau über Fulda* befinden würde“, so der Diplom-Meteorologe. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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