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Gefängnisbediensteter bestreitet Übergriffe auf Gefangenen

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Justiz
Ein Justizbeamter steht in einem Gerichtssaal. © Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Wegen Misshandlung eines Gefangenen mit Faustschlägen steht in Frankfurt ein 45 Jahre alter Justizvollzugsmitarbeiter vor dem Amtsgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Körperverletzung im Amt vor. Der Beamte soll im März dieses Jahres gegen den Gefangenen nach dessen Rücktransport von einer Gerichtsverhandlung gewalttätig geworden sein.

Frankfurt/Main - Am ersten Verhandlungstag am Freitag bestritt der Angeklagte den Vorwurf. Er habe den Mann lediglich am Rücken festgehalten und zu Boden gebracht. Das Nasenbluten sei von einem anderweitigen Sturz gekommen.

Der Häftling soll sich über das Ergebnis der vorausgegangenen Verhandlung aufgeregt und Widerstand gegen die Anweisungen der Gefängnisbediensteten geleistet haben. Laut Anklage soll der zwischenzeitlich vom Dienst suspendierte Beamte in diesem Zusammenhang mehrfach mit der Faust zugeschlagen und dabei heftiges Nasenbluten und Hämatome verursacht haben. Das Gericht will noch eine Reihe von Zeugen anhören und hat deshalb einen weiteren Verhandlungstermin anberaumt. dpa

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