Gefahren an Haustür, am Telefon und im Internet

Körperliche und geistige Fähigkeiten lassen nach, zuweilen fehlt Älteren nach Ansicht von Experten mitunter das Vermögen, Situationen richtig einzuschätzen.

Körperliche und geistige Fähigkeiten lassen nach, zuweilen fehlt Älteren nach Ansicht von Experten mitunter das Vermögen, Situationen richtig einzuschätzen. Deswegen geraten sie zunehmend ins Blickfeld von Kriminellen. Einige Betrugsmethoden:

Gefahren an der Haustür: Kriminelle versuchen unter einem Vorwand, in die Wohnung oder das Haus des Opfers zu kommen. Sie bitten etwa um ein Glas Wasser, darum die Toilette benutzen zu dürfen oder Wasser für ein Baby-Fläschchen warm machen zu dürfen.

Gefahren am Telefon: Auf dem Vormarsch ist die Methode, dass sich Betrüger als Polizisten ausgeben. Sie gaukeln beispielsweise vor, dass der Angesprochene in den Fokus von Einbrechern geraten sei und wollen dann Geld und Wertgegenstände abholen. Ein Klassiker ist der Enkeltrick: Am Telefon wird die Geschichte aufgetischt, dass ein Angehöriger, zum Beispiel durch einen Unfall, in eine Notlage geraten sei und dringend Geld gebraucht werde, etwa für Arzt- oder Anwaltskosten.

Gefahren im Internet: Betrüger versuchen beim Online-Banking an Zugangsdaten zu kommen. Zu diesem Zweck werden täuschend echt aussehende Internetseiten der Geldinstitute nachgebaut. Dort sollen die Opfer dann ihre Daten hinterlassen – und die Betrüger kassieren ab. Das Problem für Senioren ist im Internet nach Expertenansicht häufig, dass sie mit der technischen Entwicklung nicht mehr Schritt halten können. lhe

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