Geisenheimer Feuerwerksverbot hält vor Gericht nicht stand

Das Feuerwerksverbot der Rheingaustadt Geisenheim hält vor Gericht nicht stand. In einer Eilentscheidung gab das Verwaltungsgericht Wiesbaden am Freitag einer Fachfirma Recht, die am Samstag im Stadtteil

Das Feuerwerksverbot der Rheingaustadt Geisenheim hält vor Gericht nicht stand. In einer Eilentscheidung gab das Verwaltungsgericht Wiesbaden am Freitag einer Fachfirma Recht, die am Samstag im Stadtteil Johannisberg ein Feuerwerk abbrennen will (Az: 2 L 200/15.WI). Das Gericht stellte grundsätzlich die Frage, ob die Gefahrenabwehrverordnung von Geisenheim nicht zu streng sei.

Bürger der Stadt hatten sich vergangenes Jahr über allzu häufiges Feuerwerk beschwert. Auf Schloss Johannisberg und Burg Schwarzenstein werden viele Hochzeiten gefeiert, die immer öfter auch mit Raketen illuminiert werden. Deshalb änderte die Stadt im Dezember 2014 ihre Verordnung. Sie will Feuerwerk außer an Silvester nur zu zwei Gelegenheiten zulassen: zu den Sommerfesten des örtlichen Karnevalsklubs GKC und des Rheingau-Musik-Festivals.

(dpa)

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