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Geldautomatensprengung: Verfolgung bis in die Niederlande

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Gesprengter Geldautomat
Ein gesprengter Geldautomat. © Matthias Balk/dpa/Symbolbild

Nach einer Geldautomatensprengung in Hessen hat sich ein Tatverdächtiger eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei quer durch NRW geliefert. Wie die Polizei in Bielefeld am Mittwoch mitteilte, fuhr der Verdächtige nach der Sprengung um kurz nach 2.00 Uhr in einem hochmotorisierten Auto vom Tatort weg. Inzwischen sei er bis in die Niederlande geflüchtet.

Bielefeld/Bebra - Im hessischen Bebra war in der Nacht ein Geldautomat im Außenbereich eines Getränkemarktes gesprengt worden.

Über Autobahnen und Bundesstraßen sei der Tatverdächtige unter anderem durch Ostwestfalen gerast, so die Polizei weiter. Zeitweise war er mit Geschwindigkeiten von 250 Stundenkilometern unterwegs. Er habe alle Fahrstreifen inklusive Standstreifen genutzt.

Er sei unter anderem auf der B64, der A2 und der A30 unterwegs gewesen. Nach einem kurzen Abstecher nach Niedersachsen habe er seine Fahrt wieder auf NRW-Strecken fortgesetzt und sei über das Ruhrgebiet in Richtung niederländischer Grenze weitergefahren, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten hatten ihn demnach währenddessen im Blick und setzten auch drei Hubschrauber ein.

Mittlerweile befinde sich das Fluchtfahrzeug in den Niederlanden, wo die dortige Polizei die Fahndung nun fortsetze, hieß es am Mittag weiter. dpa

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