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Geldstrafe und Führerscheinsperre nach verbotenem Autorennen

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Ein Schild mit der Aufschrift "Polizei" hängt an einem Polizeipräsidium. © Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

Knapp ein Jahr nach einem verbotenen Autorennen mit bis zu Tempo 190 ist ein Autofahrer vom Amtsgericht Frankfurt zu 6000 Euro Geldstrafe (120 Tagessätze) verurteilt worden. Zusätzlich verhängte das Gericht am Donnerstag eine Führerscheinsperre von zehn Monaten gegen den 24-Jährigen. Die Beschlagnahmung des Fahrzeugs als „Tatwerkzeug“ war nicht möglich, weil es auf die Mutter des Mannes zugelassen war.

Frankfurt/Main - Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Angeklagte hatte seinen Kontrahenten im Februar 2021 erst unmittelbar vor dem Rennen im Frankfurter Ostend kennengelernt. Bei dem Kräftemessen wurden auf der dichtbefahrenen Ausfallstraße mehrere andere Autofahrer gefährdet. Eine zufällig entgegenkommende Zivilstreife der Polizei machte dem Rennen schließlich ein Ende.

In dem Prozess räumte der Angeklagte den Vorwurf der Staatsanwaltschaft ein. Es tue ihm leid und er werde sich deshalb künftig an die Verkehrsregeln halten. Das Strafverfahren gegen seinen Kontrahenten wird getrennt geführt. dpa

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