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Genauere Stellenplanung für Grundschulen nötig

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Vor kurzem hatten die Ergebnisse der Studie IQB-Bildungstrends für Ernüchterung bei Bildungspolitikern gesorgt.
Vor kurzem hatten die Ergebnisse der Studie IQB-Bildungstrends für Ernüchterung bei Bildungspolitikern gesorgt. © Jens Kalaene/Symbol

Der Lehrerverband Bildung und Erziehung (VBE) in Hessen hat eine genauere Personalplanung für Grundschulen gefordert. Diese dürfe „nicht weiter im Blindflug geschehen”, sagte der Landesvorsitzende

Der Lehrerverband Bildung und Erziehung (VBE) in Hessen hat eine genauere Personalplanung für Grundschulen gefordert. Diese dürfe „nicht weiter im Blindflug geschehen”, sagte der Landesvorsitzende Stefan Wesselmann am Mittwoch in Mainhausen laut Mitteilung. Der Verband reagierte damit auf eine zuvor vorgelegte Studie der Bertelsmann-Stiftung, wonach bundesweit bis ins Jahr 2025 rund 35 000 Lehrer für die ersten Schuljahre fehlen. Der Grund dafür: Nach Berechnungen der Stiftung müssten bis 2025 knapp 105 000 neue Lehrer eingestellt werden, die Universitäten können bis dahin aber nur 70 000 Absolventen ausbilden.

Aus Sicht des VBE bemühe sich zwar das Land Hessen, die Lücken zu schließen. Doch müssten für die Bedarfsplanung „endlich solide Zahlen her”, sowohl zu den Schülern als auch zu den Studienanfängern und -abbrechern sowie den Absolventen. Der Lehrerbedarf werde anhand „unvollständiger und veralteter Erhebungen” ermittelt. In Hessen gibt es knapp 1100 Grundschulen.

(dpa)

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