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Geriatrische Versorgung nicht durch Pandemie gefährdet

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Die stationäre geriatrische Versorgung in Hessen ist in der Corona-Pandemie nicht gefährdet. Seit Januar 2020 sei keine geriatrischen Abteilungen wegen der Pandemie geschlossen, aufgegeben oder umgewandelt worden, teilte die Staatssekretärin im Sozialministerium, Anne Janz (Grüne), auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion in Wiesbaden mit. Die geriatrischen Fachkrankenhäuser seien nicht in die Covid-Versorgung einbezogen worden.

Wiesbaden - Den betroffenen Menschen hätten diese Spezialeinrichtungen damit uneingeschränkt zur Verfügung gestanden.

Geriatrie wird auch Altersmedizin genannt und befasst sich nach Angaben des Bundesverbands mit Erkrankungen sowie Unfallfolgen bei Menschen, die meist älter als 65 Jahre sind und in der Regel mehrere Erkrankungen gleichzeitig haben. Im Fokus geriatrischer Behandlungen stehen unter anderem Immobilität, sturzbedingte Verletzungen, Inkontinenz, Demenz, Depressionen und Mangelernährung.

In Hessen verfügen nach Angaben des Sozialministeriums derzeit 33 Krankenhäuser über einen geriatrischen Versorgungsauftrag. Diese Krankenhäuser böten an 42 Standorten ein Versorgungsangebot. Die durchschnittliche Verweildauer im Fachgebiet Geriatrie liege bei etwa 17 Tagen in einer geriatrischen Abteilung einer Klinik. Durch die Corona-Pandemie habe sich diese durchschnittliche Verweildauer nicht verändert. dpa

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