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Geständnis: Hausverwalterin plünderte Rücklagen

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Gerichtsakten
Ein Staatsanwalt steht vor einem Stapel Gerichtsakten. © Christian Charisius/dpa/Symbolbild

Der Prozess gegen eine Hausverwalterin, die Konten mit Rücklagen mehrerer Eigentümergemeinschaften geplündert haben soll, ist mit einem umfassenden Geständnis losgegangen. Ihr Motiv seien finanzielle Probleme von erheblichem Umfang gewesen, sagte die 53-Jährige am Donnerstag vor dem Landgericht Frankfurt.

Frankfurt/Main - Die Anklage legt ihr fünf Einzelfälle zur Last, bei denen sie sich insgesamt 104.000 Euro auf ihr eigenes Konto überwiesen haben soll. Die Staatsanwaltschaft listete in der Anklageschrift insgesamt 81 Fehlbuchungen auf, die vor allem die Rücklagenkonten von Wohnungseigentümern in Frankfurt, Offenbach und Oberursel (Taunus) betrafen.

Die Frau war bereits 2010 wegen Untreue zu Lasten ihres Arbeitgebers zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Die zivilrechtlichen Folgen dieser Tat hätten sie dauerhaft stark belastet. Den geschädigten Eigentümern, die teilweise hohe Sonderzahlungen leisten mussten, sagte die Angeklagte die Rückzahlung der Schäden in Monatsraten zu. Die Strafkammer will den Prozess noch im April abschließen. dpa

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