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Andy (rechts) und Fil aus Stuttgart greifen zu den bereitstehenden

Unwetter

Gestrandete Passagiere am Flughafen bleiben gelassen

Zu merken sind die Flugausfälle wegen des Gewitters am Donnerstag gegen 19 Uhr nur noch im Terminal 1, wo die Lufthansa viele Schalter zum Umbuchen öffnet.

Zu merken sind die Flugausfälle wegen des Gewitters am Donnerstag gegen 19 Uhr nur noch im Terminal 1, wo die Lufthansa viele Schalter zum Umbuchen öffnet. Von dort aus zieht sich eine 200 Meter lange Schlange durch die Halle B – und sie wächst weiter.

Flo, Andy (beide 26) und Fil (27) wollen drei Tage auf Mallorca feiern und saßen zwei Stunden im Flieger – bis es hieß: Aussteigen, bitte! Nun stehen sie an und bedienen sich bei den von Fraport bereitgestellten Süßigkeiten und Getränken. „Es tut weh, einen Tag weniger zu haben. Aber wir bleiben gelassen“, sagt Flo – auch wenn unklar ist, wie es weiter geht.

Das wissen Lukas und Stephan (beide 26) bereits: Per E-Mail teilte Lufthansa ihnen mit, dass sie umgebucht wurden: Am nächsten Morgen um Sieben geht es weiter. Nun stehen sie an, um ein Hotelzimmer zu bekommen.

„Wir müssen doch nur nach Nürnberg“, erzählen Verena Fink und Ellen Schäfer, die auf dem Heimweg aus dem Schweden-Urlaub in Frankfurt zwischenlandeten. Schon beim Weg aus der Innenstadt zurück zum Flughafen stockte es: Am Hauptbahnhof fuhr keine Bahn zum Flughafen, wie viele andere mussten sie ein Taxi nehmen. Lufthansa habe ihnen versprochen, sie könnten per Zug heim fahren. „Dazu müssen die Züge aber erst wieder fahren.“

„Wir nehmen das Hilton“, scherzt eine Frau aus Mannheim, die nach zwei Stunden in der Schlange mit Ehemann und Tochter noch immer gut gelaunt ist. „Wir fliegen in den Urlaub nach Kroatien, wir haben es nicht eilig“, erklärt ihr Ehemann, warum sie ein gemütliches Bett in Frankfurt einer schnellen Weiterreise vorziehen würden. hau

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