Corona-Schnelltests
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Corona-Schnelltests liegen auf einem Tisch.

GEW fordert drei Corona-Tests pro Woche in Kitas und Unis

Angesichts der angespannten Corona-Lage fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) drei Schnelltests pro Woche in Kindertageseinrichtungen und an Hochschulen in Hessen. Dazu solle die bestehende Regelung, die in Schulen eine verpflichtende dreimalige Testung pro Woche vorschreibt, auf alle Bildungseinrichtungen ausgeweitet werden. „An den hessischen Kindertageseinrichtungen gibt es keine einheitliche Strategie, und selten werden die Kinder regelmäßig getestet“, heißt es in einer Mitteilung der GEW vom Dienstag.

Frankfurt - Gleichwohl zeige die steigende Zahl der Impfdurchbrüche, dass Handlungsbedarf bestehe, um Beschäftigte und Kinder zu schützen. Regelmäßige Tests seien notwendig, um Infektionsketten früh zu unterbrechen. Die Landesregierung müsse Eltern und Einrichtungen ausreichend Material zur Verfügung stellen, um drei Tests in der Woche vornehmen zu können, fordert die GEW. „Es kann nicht sein, dass es von der Finanzkraft der Betroffenen abhängig ist, ob Schnelltests durchgeführt werden können oder nicht“, teilte die stellvertretende Landesvorsitzende, Simone Claar, mit.

Auch an Hochschulen seien Impfdurchbrüche zu beobachten. Das führe dazu, dass Präsenzveranstaltungen zunehmend in den digitalen Raum verlegt würden. „Die Konsequenz ist eine erhebliche Mehrbelastung der Beschäftigten, und (das) stellt die Studierenden vor großen Herausforderungen, das Studium zu bestreiten“, argumentiert die GEW. Daher müssten Testzentren an den Hochschulstandorten eingerichtet werden, an denen sich Studierende dreimal pro Woche kostenlos testen lassen könnten. dpa

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