Gewerkschaft beklagt Missstände an Schulen

Drei Wochen nach Schulbeginn hat die Lehrergewerkschaft GEW erhebliche Missstände an Hessens Schulen beklagt. Vor allem an Grundschulen fehlten Lehrer und die Arbeitsbelastung der existierenden Lehrer

Drei Wochen nach Schulbeginn hat die Lehrergewerkschaft GEW erhebliche Missstände an Hessens Schulen beklagt. Vor allem an Grundschulen fehlten Lehrer und die Arbeitsbelastung der existierenden Lehrer sei kaum mehr tragbar, sagten Vertreter der Gewerkschaft am Freitag in Wiesbaden. Zudem entsprächen die Bedingungen an Hessens Schulen - von den Räumen bis zur Ausstattung - keinem modernen Bildungssystem. Es gebe einen erheblichen Investitionsstau, den die Landesregierung nur punktuell abarbeite.

Zu Schuljahresbeginn hatte das hessische Kultusministerium die Lage an Hessens Schulen und die Ausstattung mit Lehrern gelobt. „Unsere Schulen starten so gut versorgt wie nie zuvor in das neue Schuljahr”, sagte Kultusminister Alexander Lorz (CDU). Das werde besonders beim Ausbau des Ganztagsangebots deutlich. „Die GEW Hessen sieht einen großen politischen Handlungsbedarf für bessere Lern- und Arbeitsbedingungen”, erklärte dagegen die GEW-Vorsitzende Birgit Koch. Die „Sommermärchen” des Kultusministers hülfen nicht weiter.

(dpa)

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