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Symbolbild: In der Gießener Innenstadt ist am Sonntagmorgen ein Polizeieinsatz komplett eskaliert.

Beamter verletzt

Polizei wird zu hilfloser Person gerufen – der Einsatz eskaliert komplett

Am Sonntagmorgen ist ein Polizeieinsatz in der Gießener Innenstadt komplett eskaliert. Ein Polizeibeamter wurde dabei verletzt, zwei Verdächtige konnten festgenommen werden. 

Gießen - Am Sonntagmorgen ist es in der Gießener Innenstadt zu einem Polizeieinsatz gekommen, der in einer heftigen Auseinandersetzung endete. Dabei wurde ein 41-jähriger Polizist verletzt. Zwei Verdächtige konnten festgenommen werden. 

Gegen 6.30 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf über eine hilflose Person in der Ludwigstraße in der Gießener Innenstadt ein. Als sich die Beamten um die Person, die auf dem Gehweg vor einem Hotel lag, kümmern wollten, kam offenbar eher zufällig eine fünfköpfige Gruppe dazu.Eine der Personen riss laut Polizei eine Tür des Streifenwagens auf. Als ihn die Beamten darauf ansprachen, eskalierte die Situation.

Der 23-Jährige ging sehr aggressiv auf die Polizisten zu. Es kam zu einem Gerangel, in dessen Folge der 23-Jährige zunächst durch die Beamten fixiert werden konnte. Doch dann gingen auch die anderen Personen der fünfköpfigen Gruppe auf die Streife los und der 23-Jährige konnte sich befreien. 

23-Jähriger wehrt sich heftig gegen seine Festnahme und verletzt einen Polizisten

Die Polizisten konnten den 23-Jährigen jedoch wieder festnehmen. Als sie ihm Handschellen anlegten, wehrte sich der 23-Jährige so stark, dass er den 41-Jährigen Polizeibeamten verletzte. Als ihn die Beamten dann die Handschellen angelegt hatten, kam es zu einer weiteren Rangelei. Denn ein 26-Jähriger aus der Gruppe wollte seinen 23-jährigen Freund offenbar vor seiner Festnahme retten. Durch den Einsatz von Pfefferspray konnte der Angriff abgewehrt werden. 

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Der 26 - Jährige und die anderen drei Personen flüchteten daraufhin. Die eingeleitete Fahndung führte aber schnell zur Festnahme der Verdächtigen. Gegen die beiden Randalierer wurde ein Verfahren wegen des Widerstands und Angriffs auf Polizeibeamte sowie versuchte Gefangenenbefreiung eingeleitet. Bei den Ermittlungen stellte es sich heraus, dass die beiden Festgenommen offenbar zuvor "zu tief ins Glas geschaut" hatten.

red

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