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Gleis am Homburger Damm in Betrieb: „Nadelöhr“ beseitigt

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Nach vierjähriger Bauzeit ist am Montag das zusätzliche Streckengleis am Homburger Damm für Zufahrten zum Frankfurter Hauptbahnhof in Betrieb genommen worden. Mit dem etwa 800 Meter langen Gleis wird ein „Nadelöhr“ im Frankfurter Gleissystem beseitigt. „Die Probleme, die wir im Frankfurter Knoten lösen, haben Ausstrahlwirkung auf das gesamte Netz“ sagte Ronald Pofalla, Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn (DB), bei der Inbetriebnahme.

Frankfurt/Main - Die zusätzliche Infrastruktur ermögliche weniger Wartezeiten und pünktlichere Züge, betonte der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne).

Durch das zusätzliche Gleis gewinnt die wichtige Zulaufstrecke zum Frankfurter Hauptbahnhof nach Angaben der Bahn deutlich an Stabilität. Fern- und Nahverkehrszüge profitierten von den zusätzlichen Kapazitäten, hieß es. Zusammen mit dem Bund investierte die Bahn nach Angaben Pofallas 180 Millionen Euro in das Bauprojekt Homburger Damm.

Zudem werden den Angaben zufolge die Voraussetzungen für eine „Neusortierung“ der Züge im Frankfurter Hauptbahnhof geschaffen. Künftig sollen die Züge des Fernverkehrs vor allem auf den Gleisen im südlichen Bereich des Bahnhofs ein- und ausfahren, die Züge des Regionalverkehrs hingegen auf den Gleisen im nördlichen Bereich. In den regulären Betrieb geht das neue Streckengleis mit dem Fahrplanwechsel im Dezember. dpa

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