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Gottesdienste mit Decken und Kissen: Kirche will Energie sparen

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Von: Caspar Hoffmann

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Gottesdienste mit Kissen und Decken: Aufgrund der Energiekrise empfiehlt die Evangelische Kirche, die Kirchengebäude in diesem Winter weniger zu beheizen.

Darmstadt – Die Energiekrise betrifft nicht nur Privathaushalte und Unternehmen, sondern auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN): Sie will zum Energiesparen künftig Gottesdienste im Freien abhalten oder auch in weniger beheizten Kirchen – mit Kissen und Decken für Besucher. Ebenso seien verkürzte digitale Feiern möglich oder eine Verlegung von Gottesdiensten in Gemeindesäle, teilte die EKHN am Freitag (9. September) mit.

Kirche
Die Evangelische Kirche empfiehlt ihren Gemeinden Maßnahmen zum Energiesparen. © Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Energiekrise: Kirchen sollen im Winter kalt bleiben

Diese Maßnahmen empfiehlt die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau:

Die Maßnahmen seien in einem Rundschreiben allen mehr als 1000 Gemeinden in Hessen und Rheinland-Pfalz empfohlen worden.

Zudem appellierte die EKHN, dass die Gemeinden verstärkt Menschen in den Blick nehmen sollten, die wegen der gestiegenen Energiepreise besonders betroffen sind. So könnten kirchliche Räume beispielsweise auch als Wärmestuben dienen.

Ausnahmezustand im Hinblick auf die Energie- und Gasversorgung.

Heinz-Thomas Striegler, EKHN

Evangelische Kirche in Hessen: Hoher Gasverbrauch

„Deutschland und weitere europäische Länder befinden sich infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine in einem Ausnahmezustand im Hinblick auf die Energie- und Gasversorgung“, sagte Heinz-Thomas Striegler, Leiter der EKHN-Kirchenverwaltung. In der EKHN entfielen drei Viertel der verbrauchten Heizenergie auf Gas, was sich in der aktuellen Krise als besonders problematisch herausstelle, hieß es weiter. (cas)

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