Fotogenität, Haltung und einen Sinn für Fashion: Das müssen die Kandidaten mitbringen, um GQ New Gentleman des Jahres zu werden. (Symbolbild/Archivbild)
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Fotogenität, Haltung und einen Sinn für Fashion: Das müssen die Kandidaten mitbringen, um GQ New Gentleman des Jahres zu werden. (Symbolbild)

Wettbewerb

Diese drei Hessen wollen GQ New Gentleman des Jahres werden

  • Anna Charlotte Groos
    VonAnna Charlotte Groos
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Drei Männer aus Hessen, unter anderem aus der Nähe von Frankfurt, sind unter den GQ-Finalisten. Doch um Gentleman des Jahres zu werden, müssen sie sich erst in verschiedenen Challenges beweisen.

Frankfurt – Gleich drei junge Männer aus Hessen* haben es geschafft: Sie wurden im GQ-Wettbewerb um den Gentleman des Jahres als finale Kandidaten ausgewählt. Jedes Jahr kürt das Magazin GQ – Gentlemen’s Quarterly bei der Men of the Year-Preisverleihung in Berlin im November einen Gewinner.

Und dieses Mal wird zudem erstmalig einiges anders sein – Der New Gentleman wird die Marke GQ nicht nur für ein Jahr in der Welt repräsentieren, sondern auch bei dem Event des Jahres der GQ, der Men of the Year-Gala, in der neu geschaffenen Kategorie New Gentleman ausgezeichnet werden.

GQ-New-Gentleman-Kandidaten aus Hessen: Chris Waschek aus Frankfurt ist einer von ihnen

Schaut man sich die Ortsverteilung der zehn Kandidaten an, schneidet Hessen gut ab: Gleich zwei der Männer kommen aus Frankfurt*, ein anderer aus Münster im Kreis Darmstadt-Dieburg.

Der 24-jährige Chris Waschek, der aus der Nähe von Frankfurt kommt, befindet sich zwar noch mitten im Jura-Studium, hat aber bereits große Ziele: „Ich habe einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Mein Ziel war es immer Richter zu werden“, erklärt der Frankfurter in einem GQ-Facebook-Video. Das erste Staatsexamen hat er zumindest schon in der Tasche. Sollte er sich in drei Worten beschreiben, wären diese auf jeden Fall „charismatisch, fröhlich und immer authentisch“, erklärt er gegenüber GQ.

GQ-New-Gentleman-Kandidat Marcel Becker aus Frankfurt – „Ich nehme kein Blatt vor den Mund“

Auch Marcel Becker kommt aus der Metropolstadt Frankfurt am Main. Der 30-Jährige ist Executive Assitant und Blogger und würde sich selbst als lockeren, charismatischen, sympathischen und hübschen Typ bezeichnen, der aber auch seine Makel hat, wie er gegenüber GQ erklärt: „Einer, der sich nicht wirklich immer so ernst nehmen kann, aber ebenso über wichtige Dinge im Leben spricht. Privat und öffentlich nehme ich nie ein Blatt vor den Mund.“

Dabei ist Marcel Becker vor allem eines wichtig, wie er in einem Video erzählt: Vielfalt. „Als Gentleman sollte man nicht nur Frauen die Tür aufhalten, sondern alle Menschen höflich behandeln. Egal welches Geschlecht, Alter oder Nationalität sie haben. Deswegen habe ich mich auch als GQ Gentleman beworben. Ich möchte den traditionellen Gedanken eines Gentleman mit den Werten der Diversity verbinden“, sagt der Frankfurter.

GQ-New-Gentleman-Kandidat Nam Vo aus Münster in Hessen ist internationales Fitness-Model

Der dritte im Bunde ist der 29-jährige Nam Vo, der wohl auch das bekannteste Gesicht der Finalisten ist. Eigentlich kommt er aus der südhessischen Gemeinde Münster im Kreis Darmstadt-Dieburg, hat es aber schon auf ein ganz großes Titelblatt geschafft: Das Cover der Mens Health. Er ist zudem als Coach für Mens Health tätig sowie internationales Fitness-Model, Dozent und Influencer. Auf Instagram folgen Nam Vo bereits über 300.000 Menschen. Trotz seines Erfolges sei er immer noch „der Sympathische von nebenan, der einfach versucht, seine Träume und Ziele zu leben“, so Nam Vo gegenüber GQ.

Als GQ-Gentleman-Kandidat möchte Nam Vo zeigen, dass man seine Träume und Ziele selbst unter den schlechtesten Karrierechancen verwirklichen kann, wie er in einem Facebook-Video betont: „Jeder, der an sich glaubt, kann es mit harter Arbeit, mit Disziplin und großem Eifer seinen Träumen hinterherjagen und diese auch erreichen“, so der 29-Jährige.

Gegenüber GQ erklärt er, dass er sich selbst gerne als „kontinentalen Hybrid“ bezeichnet, da er zwar in Deutschland geboren und aufgewachsen sei, seine Herkunft aber vietnamesisch, afroamerikanisch und französisch sei.

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GQ New Gentleman des Jahres muss bestimmte Werte mitbringen

Um der New Gentleman of the Year zu werden, müssen die Kandidaten einige Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören laut GQ nicht nur Charisma und Fotogenität, sondern auch die passenden Werte spielen eine wichtige Rolle: „Diversity, Equal Rights, Nachhaltigkeit – und das gerne auch in einer stilsicheren Verpackung“. Ob die Finalisten diese Werte verkörpern, müssen sie ab Juli in drei verschiedenen Challenges beweisen, die jeweils im Juli, August und September stattfinden werden. Dabei müssen die Kandidaten die Aufgaben nicht nur rechtzeitig zur Deadline erledigen, sondern sich auch währenddessen filmen und das Video auf Social-Media hochladen. Die GQ-Fans können dann zwei Wochen für ihren Favoriten abzustimmen.

Nach der ersten Challenge bleiben sieben Kandidaten übrig, die zur zweiten Challenge antreten. Die drei, die sich bei der zweiten Aufgabe bewähren und die meisten Stimmen erhalten, treten dann als Finalisten zur dritten und letzten Challenge an. Ob es unsere drei Hessen bis zur letzten Challenge schaffen, bleibt abzuwarten. (acg) *fnp.de und fr.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Um Fashion und Mode geht es auch bei der Fashion Week in Frankfurt* im Juli, die in diesem Jahr jedoch nur digital stattfinden wird.

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