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Giraffenkalb ?Kimara?, eine Stunde alt und schon auf den Beinen

Giraffenherde hat Zuwachs bekommen

So groß ist die Freude über Silvesterbaby Kimara im Opel-Zoo

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Die Giraffenherde im Kronberger Freigehege hat Zuwachs bekommen: Am Silvestermittag hat Giraffenkuh Katharina ein weibliches Giraffenkalb zur Welt gebracht. Die Geburt verlief gewohnt komplikationslos und ohne Hilfe von Tierpfleger oder Zootierärztin. Bereits 45 Minuten nach der Geburt stand das Jungtier namens Kimara und hat wenig später auch schon bei ihrer Mutter getrunken.

Die Giraffen im Opel-Zoo gehören zu der stark bedrohten Unterart der seltenen Rothschild-Giraffen, von denen in Zoos nur etwa 300 Tiere existieren. Aus dem Freiland gibt es keine gesicherten Bestandszahlen. Erst kürzlich hat die Weltnaturschutzunion IUCN die Giraffe auf der Roten Liste für gefährdete Tier- und Pflanzenarten von „ungefährdet“ (least concern) auf „bedroht“ (vulnerable) hochgestuft und damit festgestellt, dass eine der bekanntesten Tierarten Afrikas im Freiland auszusterben droht. Die wissenschaftlich geleiteten Zoologischen Gärten wie der Opel-Zoo tauschen die Nachzuchten untereinander, um eine möglichst große genetische Vielfalt zu sichern. Ein solcher Tausch wird in einem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) koordiniert, das im Fall der Rothschild-Giraffen von der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen geleitet wird.

 

Der etwa 1,80 m „kleinen“ Kimara ist die Koordination in einem EEP vermutlich völlig egal, sie ist erst einmal nur an den Zitzen der Mutter interessiert. In der nächsten Zeit wird sie sich hauptsächlich in der Nähe ihrer Mutter Katharina aufhalten, ist von morgen, Dienstag, bereits täglich von 14 Uhr bis 16 Uhr in der großen Laufhalle im Giraffenhaus für die Zoobesucher zu sehen, bevor es dann nach einigen Wochen regelmäßig mit den vier Geschwistern beziehungsweise Halbgeschwistern, mit Giraffenkuh Maud und Vater Gregor in der Herde mitläuft.

 

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