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Grüne, CDU und FDP in Kassel legen Koalitionsvertrag vor

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Nach dem Scheitern der rot-grünen Rathauskoalition in Kassel im Sommer haben Grüne, CDU und FDP jetzt einen Koalitionsvertrag vorgelegt. Ihre Koalitionsverhandlungen seien erfolgreich gewesen, teilten die Parteien am Mittwoch mit. „Von den drei Verhandlungspartnern wurde ein Koalitionsvertrag erarbeitet, den alle drei Parteien ihren Mitgliederversammlungen zur Abstimmung vorlegen werden“, hieß es.

Kassel - Die Koalition aus SPD und Grünen war bereits im Juni geplatzt. Es folgte ein monatelanger parteiinterner Streit bei den Kasseler Sozialdemokraten. Nachdem die Partei zunächst Koalitionsgespräche mit der CDU aufgenommen hatte, beschloss sie deren Abbruch später mehrheitlich - gegen den Willen von SPD-Oberbürgermeister Christian Geselle. Geselle hatte daraufhin angekündigt, bei der Oberbürgermeisterwahl, die voraussichtlich im März 2023 stattfinden wird, nicht mehr als SPD-Kandidat, sondern als unabhängiger Bewerber antreten zu wollen.

Die SPD schickt nun mit Isabel Carqueville eine eigene Kandidatin ins Rennen. Für die CDU ist Hessens ehemalige Justizministerin Eva Kühne-Hörmann nominiert. Ebenfalls ins Kasseler Rathaus einziehen wollen Sven Schoeller (Grüne) und Violetta Bock (Linke). dpa

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