Gutachter berichtet im Kachelmann-Schadenersatzprozess

Das von Wetterfachmann Jörg Kachelmann angestrengte Schadenersatz-Verfahren gegen seine Ex-Geliebte geht heute weiter. Kachelmann war vor fast fünf Jahren vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden.

Das von Wetterfachmann Jörg Kachelmann angestrengte Schadenersatz-Verfahren gegen seine Ex-Geliebte geht heute weiter. Kachelmann war vor fast fünf Jahren vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. Vor dem Frankfurter Oberlandesgericht (OLG) kämpft er nun in zweiter Instanz um Schadenersatz.

Der Moderator verlangt von seiner Ex-Geliebten mehr als 13 000 Euro für Gutachten, mit denen er sich im Strafprozess verteidigt hatte. In dem Zivilverfahren vor dem OLG muss der 57-Jährige darlegen und beweisen, dass seine frühere Freundin die Unwahrheit gesagt hat.

Heute soll ein Sachverständiger gehört werden: Das OLG hatte den Frankfurter Rechtsmediziner Marcel Verhoff beauftragt, die DNA-Spuren an einem Messer zu untersuchen, das bei Kachelmanns Ex-Geliebter gefunden worden war. Es gehe dabei um die Frage, ob sich die Frau im Februar 2010 selbst Verletzungen beigebracht hat, hieß es beim OLG.

Mit einem Urteil rechnen Fachleute noch nicht. Es ist der erste Verhandlungstag in zweiter Instanz. Das Landgericht Frankfurt hatte Kachelmanns Zivilklage Ende 2013 in erster Instanz abgewiesen. Dagegen hatte der Moderator Berufung eingelegt. Ob Kachelmann zur Verhandlung kommt oder sich von seinen Anwälten vertreten lässt, war am Tag zuvor noch unklar. Die Ex-Geliebte des Schweizer Wetterexperten, Claudia D., wird nach Auskunft ihres Anwalts erwartet.

(dpa)

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