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Gutachter: Immobilienpreise in Hessen steigen weiter

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Wohnungen
Blick auf die Fassaden von Wohnhäusern. © Nicolas Armer/dpa/Symbolbild

Käufer von Wohnungen und Häusern in Hessen haben auch im vergangenen Jahr mehr Geld bezahlen müssen. 2021 habe es wie schon in den Vorjahren weniger Transaktionen, aber höhere Preise gegeben, teilte die Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (ZGGH) am Donnerstag in Wiesbaden mit. Sowohl im tendenziell teuren Südhessen als auch im günstigeren Norden verteuerten sich demnach Immobilien trotz der Corona-Krise.

Frankfurt - Nach wie vor machten die Niedrigzinsen Kredite erschwinglich und Immobilien würden als sichere Geldanlage angesehen.

Nach Auswertung von rund 85 Prozent der 2021 eingegangenen Kaufverträge erwarten die Gutachterausschüsse etwa 66.000 Verträge für bebaute und unbebaute Grundstücke sowie Eigentumswohnungen (2020: 69.969). Bei den Preisen blieb es beim Gefälle zwischen Nord und Süd: Ein frei stehendes Einfamilienhaus wurde in Südhessen einschließlich des Rhein-Main-Gebiets für durchschnittlich 523.000 Euro verkauft - 11,8 Prozent mehr als im Vorjahr. In Nordhessen war solch eine Immobilie im Mittel für rund die Hälfte - 256.000 Euro - zu haben. Die Preise stiegen hier noch deutlicher um 14,8 Prozent.

Eine wiederverkaufte Eigentumswohnung kostete ferner in Südhessen im Schnitt 3550 Euro pro Quadratmeter und damit 14,5 Prozent mehr als im Vorjahr (3100 Euro). In Nordhessen wurden 1950 Euro je Quadratmeter fällig oder 8,3 Prozent mehr als 2020 (1800 Euro).

Als Datenquelle dienten der ZGGH die Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse, in denen alle tatsächlich realisierten und notariell beurkundeten Kaufverträge anonymisiert erfasst werden. dpa

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