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Der Dom in Paderborn.

Gute Konjunktur: Erzbistum Paderborn mit Plus in der Kasse

Die brummende Wirtschaft und die damit verbundenen sprudelnden Einnahmen aus der Kirchensteuer haben dem Erzbistum Paderborn im vergangenen Jahr ein Plus in der Bilanz von 15 Millionen Euro gebracht.

Die brummende Wirtschaft und die damit verbundenen sprudelnden Einnahmen aus der Kirchensteuer haben dem Erzbistum Paderborn im vergangenen Jahr ein Plus in der Bilanz von 15 Millionen Euro gebracht. 2016 lag dieser Wert noch bei 12,1 Millionen Euro, wie das Erzbistum am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Paderborn mitteilte.

Die Bilanzsumme stieg um 2,6 Prozent auf knapp 4,4 Milliarden Euro. 9,7 Millionen Euro des Überschusses gehen an die Kirchengemeinden, 5,3 Millionen Euro an karitative Zwecke wie ein Projekt gegen Armutsprostitution und ein kleiner Teil an die Flüchtlingshilfe. Ursprünglich hatten die Finanzexperten des Bistums für 2017 noch mit einem Minus gerechnet. Die Kirchensteuern legten allerdings um 4,7 Prozent auf den Rekordwert von 409,7 Millionen Euro zu.

Nach dem Erzbistum München und Freising und noch vor Köln zählt Paderborn damit zu den wohlhabendsten Bistümern in Deutschland. Die nach Mitgliedern sechstgrößte deutsche Diözese mit 1,52 Millionen Katholiken umfasst ein Gebiet von rund 15 000 Quadratkilometern in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen. Für das Erzbistum arbeiten knapp 3000 Mitarbeiter und etwas weniger als 600 Priester.

Für 2018 rechnet das Erzbistum erneut im Vorjahresvergleich mit leicht höheren Einnahmen durch die Kirchensteuer, allerdings auch mit weiter steigenden Personalkosten.

(dpa)

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