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Haftstrafen: Bei Rauschgiftgeschäft schwer verletzt

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Justitia
Die Justitia ist an einer Scheibe zu sehen. © Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

Nach einem fehlgeschlagenen Drogengeschäft sind zwei 25 und 29 Jahre alte Männer vom Landgericht Frankfurt zu hohen Haftstrafen verurteilt worden. Der jüngere Angeklagte erhielt am Montag als Haupttäter vier Jahre und zehn Monate, der ältere als Gehilfe zwei Jahre und acht Monate. Beide wurden wegen Rauschgifthandels mit Waffen verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig (AZ 3390 Js 201615/21).

Frankfurt/Main - Die beiden Männer hatten nach Ansicht des Gerichts im Oktober 2020 auf einem Hotelparkplatz in Frankfurt-Bonames sieben Kilogramm Marihuana für 34.000 Euro übernehmen wollen. Auf dem Parkplatz kam es jedoch zu einer Auseinandersetzung mit anschließendem Messereinsatz, bei dem die Kaufinteressenten von den Verkäufern schwer verletzt wurden. In einem parallel beim Landgericht laufenden Verfahren wegen versuchten Totschlags äußerten sich die mutmaßlichen Messerstecher bislang noch nicht zu den Vorwürfen.

Die beiden Kaufinteressenten legten dagegen umfassende Geständnisse ab. Sie hätten an das „schnelle Geld“ kommend wollen und seien dabei „in falsche Kreise“ geraten. Maßgeblich für die erheblichen Haftstrafen war die Tatsache, dass auch sie bei dem Vorfall bewaffnet waren - der jüngere Mann hatte eine geladene Pistole in der Tasche, der ältere eine Dose mit Pfefferspray. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. dpa

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