Weihnachtsgeschäft
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Ruhig geht es zu in einer beliebten Einkaufsmeile.

Handel unzufrieden mit Weihnachtsgeschäft

Kurz vor den Festtagen ist der hessische Handel unzufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft. Das für die Branche wichtige Jahresende sei enttäuschend verlaufen, teilte der Handelsverband Hessen am Donnerstag in Frankfurt mit. „Die Verschärfungen der Corona-Maßnahmen und die damit ausgebliebenen Kundenfrequenzen trafen viele Handelsunternehmen mit voller Wucht, in teils existenzbedrohender Weise.“

Frankfurt/Main - Der Handel in Hessen habe Umsatzverluste von bis zu 30 Prozent gemessen am Weihnachtsgeschäft im Vorkrisenjahr 2019 verzeichnet, hieß es. Zwei Drittel der Befragten zeigten sich in einer Umfrage des Verbands unter 1000 Betrieben unzufrieden mit den bisherigen Geschäften, im innerstädtischen Handel waren es demnach 80 Prozent.

Mit einem Umsatzanteil von bis zu 25 Prozent sei das Weihnachtsgeschäft die umsatzstärkste Zeit des Jahres, betonte der Verband. In der Corona-Krise wurde aber für weite Teile der Branche die 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene) eingeführt. Zudem hat die Pandemie dem Shopping im Internet einen Schub gegeben.

Jochen Ruths, Präsident des Handelsverbandes Hessen, forderte mehr Unterstützung von der Politik. Die staatlichen Wirtschaftshilfen müssten angepasst und verlängert werden, sagte er. dpa

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