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Helaba: Trend zu Abbau von Jobs bei Banken schwächt etwas ab

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Helaba
Die Zentrale der Landesbank Hessen-Thüringen. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Der Beschäftigungsabbau an Deutschlands führendem Bankenplatz Frankfurt verliert nach Einschätzung der Landesbank Helaba etwas an Tempo. In der jüngsten Auflage ihrer regelmäßigen Finanzplatzstudie, die am Dienstag veröffentlicht wurde, gehen die Volkswirtinnen und Volkswirte der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) davon aus, dass Hessens größte Stadt Ende nächsten Jahres noch etwa 63.

Frankfurt/Main - 500 Bankmitarbeiter zählen wird.

Das wären vier Prozent oder etwa 2600 Jobs weniger verglichen mit dem Datenstand zur Jahresmitte 2021. Seinerzeit hatte die Helaba einen Beschäftigungsrückgang in den Geldhäusern am Finanzplatz Frankfurt auf 62.200 Mitarbeiter bis Ende 2023 prognostiziert.

Trotz des allgemeinen Konsolidierungstrends in der Branche sei es im vergangenen Jahr zu einem Anstieg der Bankbeschäftigung in Frankfurt gekommen, erklärten die Ökonomen.

Der durch die Pandemie verstärkte Trend zu mehr mobilem Arbeiten wird nach Einschätzung der Helaba mittelfristig Auswirkungen auf die Flächen in den Frankfurter Bankentürmen haben: „Insgesamt wird es vermutlich nur zu einem moderat sinkenden Büroflächenbedarf kommen - ein Prozess, der nicht schlagartig einsetzen, sondern sich über viele Jahre vollziehen dürfte.“ dpa

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