Heraeus: Verkauf von Materialsparte an US-Unternehmen

Der Hanauer Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus hat den Verkauf einer Materialsparte abgeschlossen. Die Target-Geschäfte wurden zum 1.

Der Hanauer Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus hat den Verkauf einer Materialsparte abgeschlossen. Die Target-Geschäfte wurden zum 1. März an die US-amerikanische Materion Corporation übertragen, wie Heraeus am Mittwoch berichtete. Das börsennotierte Technologieunternehmen mit Sitz in Mayfield Heights (US-Bundesstaat Ohio) nannte in einer Mitteilung einen Kaufpreis von rund 30 Millionen US-Dollar. Targets werden in der Industrie und in der Chipherstellung für Oberflächenbeschichtungen verwendet.

Der von Heraeus verkaufte Teilbereich stellt Targets vor allem für Spezial-Anwendungen her, etwa großflächige Glasbeschichtungen. Er ist aber auch in den Märkten für Elektronik- und Displaykomponenten tätig. Materion plant am Standort Alzenau (Bayern) bis 2018 einen neuen Produktionsstandort aufzubauen. Insgesamt 135 Mitarbeiter der ehemaligen Target-Geschäfte von Heraeus, davon 110 in Deutschland, nehmen nun die Arbeit für Materion auf.

Mit dem Verkauf wolle sich Heraeus auf die Geschäfte konzentrieren, in denen das Unternehmen eine starke Wettbewerbsposition habe und die gute Wachstumschancen biete, erklärte der Vorsitzende der Heraeus-Geschäftsführung, Jan Rinnert.

(dpa)

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