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Herbstwetter in Hessen so trocken wie nirgendwo sonst

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Herbstwetter
Herbstlich gefärbte Blätter hängen am Ast eines Ahorns. © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

In Hessen ist im Herbst 2021 so wenig Niederschlag gefallen wie in keiner anderen Region in Deutschland. Insgesamt wurden zwischen September und November im Schnitt nur 110 Liter pro Quadratmeter gemessen. Örtlich seien es in Nordhessen sogar nur etwa 50 Liter pro Quadratmeter gewesen, teilte der Deutsche Wetterdienst am Montag in Offenbach mit.

Offenbach/M. - Als Vergleich wird die Referenzperiode zwischen 1961 und 1990 herangezogen, die nach Angaben des DWD eine bessere Einschätzung des Klimawandels ermöglicht. Für Hessen liegt dieser Wert bei 188 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Bundesweit fielen im Herbst im Schnitt 183 Liter Regen oder Schnee pro Quadratmeter, auch das ist deutlich weniger als im vieljährigen Vergleich.

Sturmtief „Hendrik II“ zog am 21. Oktober auch über Hessen hinweg und sorgte für umgestürzte Bäume und einige Schäden. Am Frankfurter Flughafen wurde laut DWD eine orkanartige Böe von 106 Stundenkilometer gemessen.

Die Durchschnittstemperatur lag im Herbst in Hessen bei 9,5 Grad Celsius, knapp ein Grad über dem vieljährigen Vergleichswert (1961-1990). Die Sonne zeigte sich von September bis November gut 325 Stunden, das waren etwa 60 Stunden weniger als im langjährigen Mittel (1961-1990) und auch etwa 25 Stunden unter dem bundesweiten Durchschnittswert. dpa

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