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Hermann Kesten-Preis geht an Dichterin Meena Kandasamy

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Der mit 20.000 Euro dotierte Hermann Kesten-Preis des PEN-Zentrums Deutschland geht in diesem Jahr an die Dichterin Meena Kandasamy aus Indien. Das teilte das PEN-Zentrum am Montag mit. „Meena Kandasamy ist eine furchtlose Kämpferin für Demokratie und Menschenrechte, für das freie Wort und gegen die Unterdrückung von Landlosen, Minderheiten und Dalit in Indien“, erklärte Cornelia Zetzsche, Vizepräsident des deutschen PEN-Zentrums, über die 1984 geborene Kandasamy.

Wiesbaden/Darmstadt - Der Hermann Kesten-Preis würdigt Persönlichkeiten, die sich im Sinne der Charta des internationalen PEN in besonderer Weise für verfolgte und inhaftierte Schriftsteller und Journalisten einsetzen. Er ist mit 20.000 Euro dotiert und wird vom hessischen Kunstministerium gestiftet. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists.

Alle zwei Jahre wird zusätzlich der Hermann Kesten-Förderpreis vergeben, der vor allem die Arbeit von Institutionen und Vereinen würdigt, die sich für inhaftierte Autoren einsetzen. Geehrt wird hiermit in diesem Jahr das Portal „Weiter Schreiben“ für Schriftsteller aus Kriegs- und Krisengebieten.

Gegründet wurde die Initiative 2017, künstlerisch geleitet wird sie von der Autorin Annika Reich und der Literaturwissenschaftlerin Ines Kappert. „Die Online-Plattform „Weiter schreiben“ trägt im Namen den Herzenswunsch, der Schriftstellerinnen und Schriftsteller im Exil bewegt - und setzt ihn in Form von Tandems mit renommierten deutschsprachigen Autorinnen und Autoren in die Tat um“, erklärte Kunstministerin Angela Dorn (Grüne). Das Preisgeld in Höhe von 5000 Euro stiftet ebenfalls Ministerium. dpa

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