Polizei und Feuerwehr auf A7 im Einsatz: Sattelzug kollidiert mit Schutzplanke und reißt Kraftstofftank ab.
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Polizei und Feuerwehr auf A7 im Einsatz: Sattelzug kollidiert mit Schutzplanke und reißt Kraftstofftank ab.

Feuerwehr streut 1.000 m Ölspur

Reifenplatzer: Sattelzug kollidiert mit Schutzplanke und reißt Kraftstofftank ab - 300 Liter Diesel ausgelaufen

Auf der A7 kollidiert ein Sattelzug mit der Schutzplanke. Dabei reißt der Kraftstofftank ab. Die Einsatzkräfte haben mit fehlender Rettungsgasse zu kämpfen.

Kreis Hersfeld-Rotenburg - Viel Geduld brauchten die Autofahrer am Montagabend, 27.01.2020, ab 18.50 Uhr auf der A7 zwischen dem Kirchheimer Dreieck und der Anschlussstelle Bad Hersfeld - West in Fahrtrichtung Norden. Der Fahrer eines Sattelzuges kam aufgrund eines Reifenplatzers an der Vorderachse nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte in die rechte Schutzplanke, die er auf mehreren Metern niederwalzte.

Im weiteren Verlauf riss der Kraftstofftank ab und ca. 300 Liter Dieselkraftstoff liefen auf die Autobahn. Auch Spanngurte, die unter dem Auflieger in einem Staukasten gelagert waren, verstreuten sich über alle drei Fahrspuren. Die Feuerwehr aus Kirchheim und dem Welsebachtal wurden zur Unfallstelle alarmiert, um die Unfallstelle auszuleuchten und etwa 1.000 Meter (ca. 10.000qm) dreispurige und ölverschmutzte Autobahn abzustreuen.

Unfall auf A7: Feuerwehrleute streuen die Fahrbahn ab.

A7: Vollsperrung dauert über zwei Stunden

Auch die Feuerwehr aus Neuenstein wurde alarmiert um Ölsperren auf einem Bach zu setzen. Am Dienstagmorgen soll noch von der unteren Wasserbehörde abgeklärt werden, ob der Erdboden an der Unfallstelle neben der Autobahn aus umwelttechnischen Gründen abgetragen werden muss. Während der Unfallaufnahme und den Arbeiten durch die Feuerwehr musste die A7 in Fahrtrichtung Norden für ca. zweieinhalb Stunden voll gesperrt werden.

Reifenpanne auf A7: Nach einem Unfall folgen Vollsperrung und kilometerlanger Stau.

Es bildete sich ein

Stau von über 10 Kilometern

bis über das Kirchheimer Dreieck hinaus. Probleme hatten die Einsatzkräfte bereits auf der Anfahrt, da von den Autofahrern keine ausreichende Rettungsgasse gebildet wurde. Selbst der Schwerlastverkehr belegte alle drei Fahrstreifen somit auch die linke Fahrspur, die von LKW`s nicht benutzt werden darf. Über die Höhe des Sachschadens konnten noch keine Angaben gemacht werden.

Auf der A7 ist es in Fahrtrichtung Süden zwischen den Anschlussstellen Lutterberg und Kassel-Nord zu einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen und Verletzten gekommen. Die A7 ist nach dem Unfall voll gesperrt

Von Yuliya Krannich

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