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Hessen: Bau von E-Ladesäule auf Parkflächen von Unternehmen

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Ladestation
Ein Elektroauto wird an einer Ladesäule geladen. © Sven Hoppe/dpa/Symbolbild

Fahrer von Elektrofahrzeugen bekommen in Hessen mehr Möglichkeiten zum Nachladen. Das Land habe im vergangenen Jahr Fördermittel in Höhe von fast 4,8 Millionen Euro für Ladesäulen auf Parkflächen hessischer Unternehmen bewilligt, wie Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion in Wiesbaden mitteilte. Konkret sei das Geld in die Errichtung von 1405 Normalladepunkten und 125 Schnellladepunkten geflossen.

Wiesbaden - Im Jahr zuvor hatten sich die bewilligten Fördermittel nach Angaben des Ministers noch auf eine Summe von rund 1,6 Millionen Euro belaufen. Mit dem Geld seien 538 Normallade- und 38 Schnellladepunkte auf nicht öffentlich zugänglichen Parkflächen bei Betrieben im Land entstanden.

Die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladesäulen in Hessen belief sich nach Angaben der Bundesnetzagentur im März diesen Jahres auf 2081. Es gab 3694 Normalladepunkte und 568 Schnellladepunkte im Land. Eine Ladestation ist ein Ort, an dem ein oder mehrere Ladepunkte vorhanden sind und vergleichbar mit einer Tankstelle. An jedem Ladepunkt kann nur ein Fahrzeug zur gleich Zeit laden. Er ist damit die Zapfsäule der Elektromobilität.

Im Jahr 2021 gab es 24.300 vollelektrischen Autos in Hessen, teilte der Verkehrsminister mit Verweis auf Statistiken des Kraftfahrtbundesamtes mit. Im Jahr zur hatte die Zahl der Elektroautos im Land demnach noch bei 10.670 Fahrzeugen gelegen. dpa

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