Rechtsextremismusvorwürfe

Nach rechter Hetze: AfD-Landesvorstand distanziert sich von Alexandra Walter

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Nach rechtsextremen Äußerungen bei Facebook muss die hessische AfD Politikerin Alexandra Walter nun um ihr Mandat im Landtag fürchten. In einer schriftlichen Mitteilung distanziert sich der Landesvorstand deutlich von seinem Parteimitglied. 

Vor wenigen Wochen machte das Frankfurter Rechercheteam Achtsegel rechtsextreme  Äußerungen der hessischen AfD-Politikerin Alexandra Walter auf Twitter öffentlich. Das Start-up um Fabian Jellonnek kann beweisen, dass Walter sich auf Facebook eindeutig rechtsextrem geäußert hat. Auf Nachfrage von fnp.de konnte die AfD-Politikerin die Vorwürfe nicht glaubwürdig widerlegen. Nun scheint sie auch ihre eigene Partei nicht von ihrer Unschuld überzeugen zu können. 

Kein klares Dementi

„Sie hat den durch Medienberichte aufgekommenen Verdacht, die Urheberin einiger Kommentare auf Facebook zu sein, die auf ein fragwürdiges, einseitiges Geschichtsverständnis schließen lassen, trotz intensiver Nachfragen uns gegenüber bisher nicht nachvollziehbar ausgeräumt“, teilte der Landesvorsitzende Klaus Herrmann mit. Außerdem habe sie es abgelehnt, in einer Ehrenerklärung ein klares Dementi zu den konkreten Vorwürfen abzugeben, heißt es vonseiten der AfD. 

Was der Fall für Konsequenzen für Walters Landtagsmandat hat ist indes noch unklar. Laut Herrmann werde darüber erst im Januar entschieden, wenn die Fraktion zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen kommt. 

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