Hessen erfüllt Anteil an Gesundheitsdienst-Pakt

Hessen hat seinen Beitrag zum Bund-Länder-Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) nach eigenen Angaben erfüllt und 113,5 neue Vollzeitstellen in den Behörden besetzt. Das teilte das Sozialministerium in Wiesbaden auf Anfrage mit. Die Planungen für weitere Stellen sei in einem Personalaufwuchskonzept fixiert und - wie vom ÖGD-Pakt vorgegeben - Ende 2021 an den Bund übermittelt worden.

Wiesbaden - Da es sich um Maßnahmen handele, die die Personalhoheit der Kommunen betreffen, könnten zu Details keine Angaben gemacht werden, erläuterte das Ministerium.

Bund und Länder hatten den Pakt im September 2020 beschlossen, um den ÖGD zu stärken. Der Bund steuert für die Umsetzung 4 Milliarden Euro bis 2026 bei. Die Länder tragen in einem ersten Schritt dafür Sorge, dass von Februar 2020 bis zum 31. Dezember 2021 mindestens 1500 neue, unbefristete Vollzeitstellen unter anderem für Ärztinnen und Ärzte sowie Verwaltungspersonal in den Behörden des Öffentlichen Gesundheitsdienstes geschaffen und besetzt werden. Der hessische Anteil betrug 113,5 Stellen. In einem weiteren Schritt sollen bis Ende 2022 bundesweit mindestens weitere 3500 Vollzeitstellen geschaffen werden. dpa

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