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Hessen erhält 2000 Dosen Impfstoff gegen Affenpocken

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Affenpockenvirus
Elektronenmikroskopische Aufnahme von Affenpocken-Viren. © Freya Kaulbars/RKI/dpa/Symbolbild

Hessen hat 2000 Dosen Impfstoff gegen Affenpocken erhalten. Sie würden dem Öffentlichen Gesundheitsdienst zur Verfügung gestellt, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch auf Anfrage mit. Die 24 hessischen Gesundheitsämter könnten die Impfstoffe aus dem Landeslager nach Bedarf abrufen. Sie organisierten eine Impfung in eigener Verantwortung. In Hessen seien bislang 23 Fälle der Viruserkrankung gemeldet worden (Stand 28.

Wiesbaden - Juni). Zuvor hatten die Zeitungen der VRM darüber berichtet.

Bei der Frage, wer geimpft wird, orientiert sich Hessen den Angaben zufolge an den Kriterien der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (Stiko). Die Kommission empfiehlt eine Impfung für bestimmte Risikogruppen und Menschen, die engen Kontakt zu Infizierten hatten.

In vergangenen Jahren sind Affenpocken immer wieder in einigen afrikanischen Ländern aufgetreten. Seit Mai häufen sich Infektionen in anderen, vor allem europäischen Ländern, die nicht mit Afrika-Reisen in Zusammenhang stehen.

Affenpocken gelten verglichen mit den seit 1980 ausgerotteten Pocken als weniger schwere Erkrankung. Die Inkubationszeit beträgt laut RKI 5 bis 21 Tage. Die Symptome (darunter zum Beispiel Fieber und Hautausschlag) verschwinden gewöhnlich innerhalb weniger Wochen von selbst, können bei einigen Menschen aber zu medizinischen Komplikationen und in sehr seltenen Fällen auch zum Tod führen. dpa

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