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Streik bei der Hessischen Landesbahn - Das müssen Pendler jetzt wissen

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Streik bei der Hessischen Landesbahn. (Symbolfoto)
Streik bei der Hessischen Landesbahn. (Symbolfoto) © Boris Roessler/dpa

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat zum Streik bei der Hessischen Landesbahn aufgerufen. Wo Pendler betroffen sind.

Berlin – Die Hessische Landesbahn (HLB) wird seit Donnerstagmorgen (15. Dezember) bestreikt. Die Mitglieder der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) bei der HLB hatte in einer Urabstimmung für einen unbefristeten Streik gestimmt. Dieser begann nach Angaben von EVG-Streikleiter Andreas Güth am Donnerstag um 6.00 Uhr.

Auswirkungen seien am Donnerstagmorgen bereits auf der Regionallinie RB15 zwischen Brandoberndorf und Frankfurt zu erwarten, sagt Güth. Dort streikten die Fahrdienstleiter. Auch die Region Alsfeld sei voraussichtlich betroffen. Längerfristige Auswirkungen auf den Bahnverkehr erwarte man zudem durch die Streikteilnahme der HLB-Werkstätten in Königstein und Siegen (Nordrhein-Westfalen).

Streik bei der Hessischen Landesbahn: Worauf sich Pendler einstellen müssen

86,6 Prozent der teilnehmenden EVG-Mitglieder bei der HLB hatten sich für einen unbefristeten Streik ausgesprochen, berichtete Güth. Der Arbeitgeber HLB sei weiterhin nicht bereit, sich mit der EVG an einen Tisch zu setzen, um einen Tarifvertrag zu verhandeln. Im Sommer hatten die HLB-Beschäftigten bereits in mehreren Warnstreiks die Arbeit niedergelegt.

Die EVG-Mitglieder unter den Beschäftigten forderten branchenübliche Einkommen auch bei der HLB. Dazu müssten die Löhne bei der HLB um mindestens 6,8 Prozent angehoben werden. Darüber hinaus fordern die Beschäftigten ein Modell, bei dem sie selbst wählen können, ob sie mehr Geld oder mehr Urlaub bekommen. (dpa)

Im Juli war es bereits zu einem Streik der EVG gekommen. Bahn-Angestellte forderten mehr Geld und weitere Extras.

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