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Kampf gegen gefährliche Raupen beginnt: Tausende Bäume werden aus der Luft besprüht

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Von: Lucas Maier

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In Hessen beginnt der Kampf gegen die Giftraupen. In Frankfurt wird dieser sogar aus der Luft geführt. Insgesamt sind über 15.000 Bäume betroffen.

Frankfurt – Mit Gift und Widerhaken bestückt: Die Härchen der Eichenprozessionsspinner sind nicht ungefährlich. Deshalb beginnt dieser Tage in Hessen der Kampf gegen die Giftraupen.

In Frankfurt, Darmstadt und weiteren Städten wird gegen die Larven des Nachtfalters vorgegangen, wie die dpa berichtet. Zur vorsorglichen Bekämpfung der giftigen Tiere werden tausende Bäume mit biologischen Schädlingsbekämpfungsmitteln besprüht. Im Anschluss werden die Larven abgesaugt.

Kampf in Hessen: Frankfurt sprüht bereits seit Jahren gegen die Giftraupen

Die Gefahr geht beim Eichenprozessionsspinner von seinen Brennhaaren aus. Diese enthalten ein Nesselgift, welches für Menschen und Tiere eine Gefahr darstellt.

Die Haare der Raupe verteilen sich durch Wind schnell über weite Gebiete. Mit ihren kleinen Widerhaken setzen die giftigen Härchen sich in der Haut fest. Um eine solche Plage zu vermeiden, wird in Hessen nun rechtzeitig reagiert. In Frankfurt wird die Prozedur bereits seit Jahren durchgeführt, so die dpa.

Prävention in Hessen: Alleine in Frankfurt werden 7400 Eichen behandelt

In Frankfurt werden insgesamt 217 Hektar des Stadtwaldes und zirka 7400 Eichen im Stadtgebiet behandelt, wie die Stadt mitteilte. Im Stadtwald der größten Stadt in Hessen erfolgt die Behandlung aus der Luft.

Die Stadt setze nur biologische Präparate ein, wie das Grünflächenamt beteuert. Anders als im Stadtwald von Frankfurt wurden in den staatlichen Forsten in Hessen noch keine Befälle gemeldet.

Aktionen in ganz Hessen: Nicht nur in Frankfurt wird gegen die Eichenprozessionsspinner vorgegangen

Nicht nur in Frankfurt hat der präventive Kampf gegen die Giftraupen begonnen. In Darmstadt werden 3600 Bäume prophylaktisch behandelt. Ähnlich wie im Stadtwald von Frankfurt soll hierfür auch ein Hubschrauber zur Behandlung aus der Luft zum Einsatz kommen. Die betroffenen Bäume seien im gesamten Stadtgebiet zu finden, so die dpa.

In Fulda ist die Behandlung von 3100 Eichen vorgesehen. In Hanau sind es lediglich 700 Bäume und in Gießen werden die Sprühkanonen auf rund 800 Bäume gerichtet. Bislang keine Probleme macht der Eichenprozessionsspinner in Kassel. (lm)

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