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Personalmangel auf Weihnachtsmärkten in Hessen: Absagen auch in Frankfurt

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Für Glühwein und Crêpes müssen die Besucher der hessischen Weihnachtsmärkte wohl länger anstehen. Betreiber melden vermehrt personelle Engpässe.

Frankfurt - Auf den hessischen Weihnachtsmärkten könnten in diesem Jahr die Warteschlangen vor den Buden länger werden. Grund ist der Personalmangel, der sich auch bei Standbetreibern bemerkbar macht, wie der Geschäftsführer des hessischen Landesverbands für Markthandel und Schausteller, Roger Simak, der Deutschen Presse-Agentur dpa sagte. Auch einer der größten deutschen Weihnachtsmärkte in Frankfurt ist betroffen.

Zwischen zehn und 20 Prozent der Stellen können im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 laut Simak nicht besetzt werden. Es sei kaum noch möglich, Personal zu ersetzen, das aus Alters- oder gesundheitlichen Gründen ausscheidet: „Es sind einfach keine Bewerberinnen und Bewerber da.“ Auch sei es nur bedingt möglich, den Personalmangel durch „Prozessoptimierung“, wie etwa die Umstellung auf Selbstbedienung, auszugleichen.

Weihnachtsmarkt in Frankfurt
Besucher stehen auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg in Frankfurt am Main. © Boris Roessler/dpa/Archivbild

Personalmangel auf hessischen Weihnachtsmärkten - Auch Frankfurt meldet Ausfälle

Sorge, dass die Weihnachtsmärkte nicht rechtzeitig aufgebaut werden können, hat Simak allerdings nicht. Es sei auch möglich, die Stände und Anlagen mit einer geringeren Personalstärke aufzubauen. „Man braucht dann eben länger.“ Da der Auf- und Abbau von Weihnachtsmärkten weniger fristgebunden sei als auf den Volksfesten während der Saison, bleibe dafür genug Zeit.

Auch die Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main berichtete von „personalbedingten Absagen von Standbetreibenden“ auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt. Trotzdem seien sie in Frankfurt insgesamt gut aufgestellt, sagte der Vorsitzende des Schaustellerverbandes Frankfurt Rhein-Main, Thomas Roie. Der größte Weihnachtsmarkt in Hessen wird am Dienstag in Frankfurt eröffnet, mehr als 200 Stände sind angemeldet. (dpa)

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