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„Hessen in Space“: Rhein will Raumfahrtstandort stärken

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"Hessen in Space"-Konferenz
Astronaut Alexander Gerst (l-r), hessische CDU-Fraktionsvorsitzende Ines Claus und Programmdirektor bei EUMETSAT Christian Bank stehen vor einem Modell des Satelliten MTG-1. © Sebastian Gollnow/dpa

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) sieht für das Land große Potenziale in der Raumfahrt. Bei der ersten Konferenz „Hessen in Space“ versprach Rhein am Freitag in Frankfurt: „Wir werden den Raumfahrtstandort Hessen weiter voranbringen. Dabei setzen wir auch darauf, die relevanten Akteure in unserem Land besser zu vernetzen.“

Frankfurt/Main - Hessen sei ein bedeutender Standort, unter anderem wegen des europäischen Raumflugkontrollzentrums ESOC und der Organisation für meteorologische Satelliten EUMETSAT in Darmstadt. Auch Hochschulen und Unternehmen erforschten den Weltraum und brächten damit technische Innovationen voran.

„Wenn es um den Weltraum geht, denken viele an Science-Fiction. Dabei leistet die Raumfahrt schon jetzt Bedeutendes für unser aller Leben“, sagte Rhein. „Bilder aus dem All liefern uns nicht nur wichtige Erkenntnisse zum Zustand unserer Erde, die Satelliten warnen auch vor Extremwetterereignissen, versorgen die Menschen mit schnellem Internet und sorgen dafür, dass wir uns überall auf der Welt zurechtfinden.“ In Zukunft werde die Raumfahrt noch stärker an Bedeutung gewinnen.

Rund 175 Teilnehmer hatten sich für die Konferenz angemeldet, darunter der hessische Raumfahrtkoordinator Johann-Dietrich Wörner und Astronaut Alexander Gerst. „Ich freue mich, dass in vielen Bundesländern die Wichtigkeit der Raumfahrt erkannt wird“, sagte Gerst laut Mitteilung des Ministeriums. Die Europäische Weltraumorganisation ESA freue sich darauf, die Zusammenarbeit mit Hessen zu intensivieren. dpa

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