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Verschwinden Pommes in Hessen von den Speisekarten? Erste Gastronomen reagieren

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In Hessen steigen die Preise. Auch Speiseöl wird teurer, wobei sich einige fragen, ob bald die Pommes knapp werden. Manche Gastro-Betriebe schlagen Alarm.

Frankfurt – Überall steigen die Preise. Während es erst vor Kurzem eine Debatte darum gab, ob Sonnenblumenöl eine Alternative beim Tanken ist, um den hohen Benzinkosten zu begegnen, müssen Verbraucher inzwischen auch beim Kauf von Speiseöl tiefer in die Tasche greifen. Damit einher gehen die ersten Berichte aus Bayern über Gastronomen, die keine Pommes mehr anbieten können. Wie ist die Situation in Hessen*?

Für den Wirt des Grauen Bock in Darmstadt lohnt es sich schon jetzt nicht mehr, Pommes anzubieten. Während Freddy Basel und seine Frau Carmen noch im Januar 90 Cent für den Liter Rapsöl bezahlt haben, kostet die teuerste Marke inzwischen vier Euro, berichtet die Bild. Um die hohen Preise nicht an die Kunden weiterzugeben, strich der Gastronomiebetrieb aus Hessen die Pommes von der Karte.

Ein Paar teilt sich Pommes frites mit Mayonnaise in einer Einweg-Pappschale.
Speiseöl wird auch in Hessen teurer. Werden bald die Pommes knapp? (Symbolbild) © Gottfried Czepluch/imago

Pommes-Knappheit in Hessen? Speiseöl wird teurer

Auch in Kassel spüren die Pommes-Anbieter den Mangel an Speiseöl*. Gastro-Betreiber beklagen die teuren Preise und sagen, sie würden jedem Liter Öl hinterherrennen. Einige Kunden brachten dem Inhaber des Husaren-Grills sogar schon etwas von der begehrten Ware vorbei. In der Pommesbude Icke wa aus Gießen sieht die Situation hingegen noch anders aus. Der Speiseöl-Lieferant der Gastro-Einrichtung aus Hessen hat bisher weder die Preise erhöht, noch eine solche Maßnahme angekündigt, berichtet FFH.

Grund für die Erhöhung der Kosten für Speiseöl ist der Krieg in der Ukraine. Die sogenannte Kornkammer Europas fällt zunächst aus, wobei die erhöhte Nachfrage, die auf diese Nachricht folgte, die Preise zusätzlich in die Höhe treibt. Angesichts der Lage in dem osteuropäischen Staat wäre es letztendlich ein geringes Übel, wenn die Hessen eine Weile ohne Pommes auskommen müssten. (red) *fr.de und hna.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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