Corona-Intensivstation
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Eine Mitarbeiterin der Pflege steht in einem Zimmer einer Corona-Intensivstation.

Pandemie

Vierte Corona-Welle mit harten Folgen: Viele Operationen werden wieder verschoben

  • VonKim Hornickel
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In Hessen steigen die Corona-Infektionen und in den Kliniken müssen wieder Betten für Erkrankte bereitstellen. Das hat auch Auswirkungen für OP-Patienten.

Eschborn/Kassel – Die Situation in der Corona*-Pandemie verschärft sich weiter. Wegen steigender Fallzahlen müssen die Krankenhäuser jetzt reagieren. Der hessischen Krankenhausgesellschaft zufolge werden Verschiebungen bei planbaren Operationen und Behandlungen in Zukunft unvermeidbar. Weil die Infektionszahlen mit dem Coronavirus zuletzt hessenweit auf 164,3 kletterten, verschärft sich die Pandemielage. Bei mehr als 200 Corona-Patienten auf den Intensivstationen muss der Gesundheitssektor weiter mit Infizierten rechnen.

„Unsere Häuser müssen wieder gemäß den Erlassen seitens des Hessischen Ministerium für Soziales und Integration Betten für Covid-Patientinnen und Patienten freihalten“, teilte die Krankenhausgesellschaft auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Aktuell sei die Situation in den Häusern wieder etwas angespannter. Verlegungen aus Hessen in andere Bundesländer seien derzeit aber nicht notwendig.

Corona-Welle über Hessen: Kliniken ergreifen strikte Maßnahmen und erteilen Besuchsverbot

Wegen der steigenden Corona-Fallzahlen gilt in manchen Krankenhäusern in Hessen wieder ein Besuchsverbot, so auch zum Beispiel in der BG Unfallklinik Frankfurt. Nach Angaben des hessischen Sozialministeriums vom Donnerstag (11.11.2021) waren auf den Intensivstationen (Stand: Mittwoch, 10.11.2021) 213 Betten mit Covid-19-Erkrankten belegt. Bei 208 sei die Infektion nachgewiesen, bei fünf bestehe der Verdacht. Auf Normalstationen seien 640 Betten aus diesem Grund belegt gewesen. Bei 559 Menschen wurde das Coronavirus nachgewiesen, bei 81 bestand der Verdacht. (lhe/kh) *fnp.de ist ein Angebot von Ippen.Media.

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